Man kann davon ausgehen, dass unsere Vorfahren bereits wussten, dass Rosinen den Stollen haltbar machen und deshalb schon von Anfang an Rosinen für Stollen, auch den Dresdner Christstollen, verwendet haben. Schließlich wurde in ganz Europa Wein angebaut und die Weinbeeren zu Rosinen getrocknet.
Generell waren Trockenfrüchte schon zu früheren Zeiten gut verfügbar. Wie zum Beispiel Zitronat, Orangat, aber auch Nüsse und Mandeln.
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Rosinen machen den Stollen haltbar, weil sie viel Zucker und oft Alkohol enthalten. Der Zucker zieht das Wasser im Teig an und hält es fest. Mikroben wie Schimmel brauchen dieses freie Wasser jedoch zum Leben und können sich ohne Wasser nicht ausbreiten.
Eigenschaften von Rosinen
- Zucker: Bindet das Wasser im Teig und entzieht es Bakterien oder Pilzen.
- Alkohol: Rosinen werden oft in Rum eingeweicht, was zusätzlich Keime abtötet.
- Trocknung: Getrocknete Früchte verderben von Natur aus kaum.
Zusammenspiel im Stollen
- Feuchtigkeit: Die Rosinen geben beim Reifen langsam Feuchtigkeit ab und halten den Teig saftig, während der Zucker den Verderb stoppt.
- Butterschicht: Die dichte Schicht aus Butter und Puderzucker schützt das Innere zusätzlich vor Luft






