Die 12 Rauhnächte: Bedeutung und Rituale

Dunkle Rauhnächte

Die Rauhnächte sind die magische Zeit zum Jahreswechsel. In dieser magischen Zeit sind die Tore zur Anderswelt geöffnet. Viele Menschen glauben, dass dunkle Mächte, Geister und Dämonen sowie Naturwesen und Ahnen aus dem Jenseits Kontakt mit ihnen aufnehmen können.

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Die Nächte zwischen Weihnachten und Heilige Drei Könige werden als Rauhnächte bezeichnet. 12 Nächte, die für je einen der 12 Monate im Jahr stehen und uns einladen zurückzublicken. Aber auch einen vorausschauenden Blick auf das, was kommen mag, zu werfen.

Die besondere Zeit der Rauhnächte 2023 auf 2024 fällt zum Jahreswechsel auf die folgende Nächte: Die erste Rauhnacht beginnt um Mitternacht des 25. Dezembers. Die letzte Rauhnacht endet um Mitternacht des 6. Januars.

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Bedeutung und Ursprung der Rauhnächte

Die Tage sind kurz und die Nächte desto länger. Die meisten von uns können sich heute kaum vorstellen, wie die kurzen Wintertage wohl für die Menschen waren, bevor es elektrisches Licht und Zentralheizungen gab. Im Kerzenschein den Abend zu verbringen, und zwar nicht, weil man es gemütlich findet, sondern weil es die einzige Möglichkeit ist, um nicht in Dunkelheit zu versinken.

Die Zeit zwischen den Jahren fühlt sich auch heute ein wenig unwirklich an. Aber der Effekt wird damals noch viel größer gewesen sein. Kein Wunder, dass man sich in dieser Zeit, mit den Ritualen und Bräuchen beschäftigte und sich auch der Geisterwelt näher fühlte. Es ist die Zeit, sich von den Spuren des alten Jahres zu erholen, in sich einzukehren und das bekanntlich launische Schicksal neu zu weben.

Der Ursprung der Rauhnächte

Die Ursprünge der Rauhnächte (oder auch Rauchnächte, Innennächte, zwölf Nächte) liegen im wahrsten Sinne des Wortes „im Dunkeln“.
Einige Quellen gehen davon aus, dass sie im Römischen Reich während der Herrschaft von Julius Caesar (100 – 44 vor Christus) erstmalig gefeiert wurden. In dieser Phase kam es zu einer Überarbeitung des Kalenders: der alte römische Mondkalender (mit nur 354 Tagen) wurde ersetzt durch den julianischen Kalender (365 Tage), der das Sonnenjahr zur Grundlage hatte. Als Folge dieses Wechsels verlängerte sich das Jahr um 11 Tage und 12 Nächte.

Eine andere Theorie besagt, dass die Rauhnächte in Verbindung mit den vorchristlichen Sonnenwendfesten der Germanen, Kelten und anderen nordischen Völkern in Verbindung stehen. Hier spielte insbesondere die Wintersonnenwende (auch Jul-Fest) zum Ende des Jahres eine bedeutende Rolle. Dieser Festtag galt als magischer Wendepunkt, der den Rückzug der Dunkelheit und die (Wieder-) Geburt des Lichtes und des neuen Sonnenjahres einläutet. In den darauffolgenden Rauhnächten feierten unsere Vorfahren den Neubeginn mit unterschiedlichen Ritualen und Bräuchen, wie zum Beispiel das Abbrennen eines Sonnenwendfeuers.

Nach und nach verloren die heidnischen Zeremonien allerdings an Bedeutung und werden heute fast gar nicht mehr gelebt. Im christlichen Kulturkreis etablierten sich stattdessen andere Sitten, beispielsweise der beleuchtete Weihnachtsbaum.


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Der Zauber der Rauhnächte

Die Wilde Jagd

In der Mitte der Zwölfnächte, nämlich zu Silvester, bricht die Wilde Jagd auf. In dieser Zeit steht das Geister­reich offen und die Seelen der Verstorbenen sowie die Geister haben Ausgang.

Bei der Wilden Jagd suchen die unglücklichen Seelen von Männern, Frauen und Kindern, die der Tod vor ihrer Zeit ereilt hatte, oft jene, die einen gewaltsamen Tod gestorben waren, einen Weg ins Licht, damit sie Ruhe finden können.

Nachts fährt die “Wilde Jagd” im Sturm in den niedrigen Wolken über die Wälder hin. Meist hört man nur ihren Lärmen und das Toben, ohne dass man etwas sehen kann. Manchmal will man bestimmte Einzelheiten wahrgenommen haben, wie das Knallen von Peitschen, das Blasen der Jagdhörner und das Wiehern und Schnauben der Streitrosse, oder das Gekläff der vielen Hunde. Mit einem lauten Toben und Lärmen braust die Wilde Jagd heran, zieht manchmal dicht über die Dächer weg, durch die Dorfstraßen hindurch und verschwindet dann in der Ferne. Mitunter auch verwandelt sich das Lärmen und Brausen in eine wunderbare Musik, wie sie sonst auf Erden nicht zu hören ist. Das ist ein gutes Zeichen. Dann haben die auf der Erde gefangenen Geister und Seelen einen Weg ins Jenseits, ins Licht gefunden.

Angeführt wird die Wilde Jagd von Frau Holle und Odin. Sie können den Weg zur Bifröst, der schwankenden Himmelsstraße zeigen, die Heimdall bewacht. Die Wilde Jagd ist den Menschen nicht feindlich eingestellt, doch es ist gut geraten, sich besser im Hause zu verbergen oder sich niederzuwerfen, denn wer sich nicht abwendeten und den Zug ansieht, der kann von der Wilden Jagd mitgezogen werden und muss mit den ruhelosen Seelen weiterziehen, bis er befreit wird.

Die Sprechenden Tiere der Rauhnächte

In manchen Nächten sollen die Tiere im Stall um Mitternacht mancher Raunächte die menschliche Sprache sprechen und über die Zukunft erzählen – wer die Tiere allerdings sprechen hört, sterbe unmittelbar danach. An manchen Orten dürfen sich die Tiere bei Ihrem Hausgeist über ihren Herrn beschweren: Hat er sie im letzten Jahr schlecht behandelt, wird er bestraft!

Die Ordnung während der Rauhnächte

Die Raunächte galten mancherorts als derart gefährlich, dass sie im Mittelalter mit Fasten und Gebet begangen wurden. Die Kirche hatte damals allerlei Schauergeschichten dazugedichtet. So durfte im Haus keine Unordnung herrschen, keine weiße Wäsche auf der Leine hängen (welche die Reiter stehlen würden, um sie dann im Laufe des Jahres als Leichentuch für den Besitzer zu benutzen). Es durften keine Wäscheleinen gespannt werden, da sich in diesen die Wilde Jagd verfangen könnte. In einer anderen Version ist dies besonders (jüngeren) Frauen verboten. Durch das Aufhängen von weißer (Unter-)Wäsche würde die Wilde Jagd angelockt und dann über diese Frauen „herfallen“. Frauen und Kinder sollten nach Einbruch der Dunkelheit auch nicht mehr allein auf der Straße sein.

Um den Menschen Angst zu machen, hat die Kirche viele solcher Schauermärchen erfunden, die leider bis heute geglaubt werden. Das geht aber an der tatsächlichen Intension der Rauhnächte, nämlich den Geistern und Seelen Frieden zu geben, komplett vorbei.

Wünsche manifestieren

Die Rauhnächte sind die Zeit, um in sich zu gehen und sich mit seinen Wünschen zu beschäftigen. Ein kleiner Rückzug aus dem Alltagstrubel, um sich auf das neue Jahr vorzubereiten.

Die Ursprünge liegen aber bereits so lange zurück, dass man heute gar nicht mehr alles darüber weiß – aber zurück gehen die Rauhnächte auf den Übergang vom Mond- zum Sonnenkalender.

Das Mondjahr ist mit 354 Tagen etwas kürzer als das Sonnenjahr. Es blieben 12 Nächte „übrig“.

Überliefert ist von den Ritualen der frühen Rauhnächte kaum etwas, da in dieser Zeit alles nur mündlich weitergegeben wurde. Die ersten schriftlichen Aufzeichnungen finden sich erst im 16. Jahrhundert.

Jeder Rauhnacht ist ein verbundener Tag für einen Monat des neuen Jahres

  • 25.12: steht für den Jänner – Altes Loslassen und zurückblicken
  • 26.12: steht für den Februar – Zur Ruhe kommen, sich in Stille üben
  • 27.12: steht für den März – Sich für sich selbst und andere öffnen
  • 28.12: steht für den April – Der inneren Stimme lauschen
  • 29.12: steht für den Mai – Genuss, sich selbst etwas Gutes tun
  • 30.12: steht für den Juni – Beziehungen heilen und vergeben
  • 31.12: steht für den Juli – Die eigenen Gefühle wahrnehmen
  • 01.01: steht für den August – Entscheidungen fürs neue Jahr treffen
  • 02.01: steht für den September – Impulse überprüfen und Entscheidungen schärfen
  • 03.01: steht für den Oktober – Achtsamkeit üben
  • 04.01: steht für den November – Dankbarkeit zeigen
  • 05.01: steht für Dezember – den Sinn hinter den Botschaften der letzten Nächte erkennen

Themen der Rauhnächte

  1. Rauhnacht Vergangenheit & Zukunft (Januar)
  2. Rauhnacht Reinigung (Februar)
  3. Rauhnacht Lebensfreude (März)
  4. Rauhnacht Kreativität (April)
  5. Rauhnacht Neubeginn (Mai)
  6. Rauhnacht Wachstum (Juni)
  7. Rauhnacht Fülle (Juli)
  8. Rauhnacht Ernte (August)
  9. Rauhnacht Dankbarkeit (September)
  10. Rauhnacht Ordnung (Oktober)
  11. Rauhnacht Loslassen (November)
  12. Rauhnacht Stille (Dezember)

Wer mehr über die Rauhnächte erfahren will, dem Empfehle ich das Buch von Margot Obermüller.

Das Buch “Rauhnächte” lädt dazu ein, innezuhalten, gibt Anregungen zur individuellen Gestaltung und vermittelt ausgewählte Mythen, Sagen und Legenden für lange dunkle Abende.
Hörst Du die wilde Jagd rufen?
Wie? Du hast heute das erste mal davon gehört? Dann ist es höchste Zeit, dies nachzuholen!

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Rauhnächte - Zwölf heilige Nächte voller Zauber, Magie und Geheimnisse: Erlebe die Zeit zwischen den Jahren mit Märchen, Bräuchen, Ritualen und Weissagungen
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Knut Richter

Mein Name ist Knut Richter. Schon als Teenager habe ich in der Backstube mitgeholfen und dann Bäcker gelernt. Seit 1990 bin ich Bäckermeister. Ich lebe in Dresden und beschäftige mich bereits seit 21 Jahren mit Webdesign und Bloggen.

Meine erste Homepage habe ich im Jahr 2001 für eine Pension erstellt, die diese auch heute noch hat. Seit dem bin ich auch Blogger. Seit 2007 arbeite ich mit WordPress. Ich bin ein SEO und Affiliate - Marketing - Spezialist der sich alles im Selbststudium beigebracht hat.

Auf gut-knut.de mache ich alles selbst. Fotografieren, Texte schreiben, Webdesign, SEO und so weiter.

Gut-Knut ist praktisch die Quintessenz aus meiner Arbeit als Bäcker und meinem Hobby, dem Schreiben und Gestalten einer Homepage. Neudeutsch nennt man das Solopreneur. Ich verbinde hier meine Leidenschaft zum Backen mit meiner Affinität zum Online-Marketing.

Du benötigst meine Expertise oder hast Fragen? Dann melde Dich bei mir. Entweder über das Kontaktformular auf dieser Seite oder unter Telefon: 0162 5181062

(Das Wort Solopreneur setzt sich aus den beiden Begriffen „solo“ (allein) und „Entrepreneur“ (gestaltender Unternehmer) zusammen. Es bezeichnet eine Person, die unternehmerisch handelt, also Chancen erkennt und mutig ergreift – und das allein und ohne Team.)

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